Am Ende war der grosse Seefahrer und Weltenentdecker ein von der Gicht zermarterter, mit dem spanischen Königshof um seine Rechte streitender, von einem grossen Teil seiner ehemaligen Seeleute angefeindeter Mann. In den Verzeichnissen der spanischen Stadt Valladolid, wo er am 20. Mai 1506 vor fünfhundert Jahren starb, wird sein Tod mit keiner Silbe erwähnt. Der ehemals überwältigende Ruhm des Christoph Kolumbus, seines Zeichens nicht nur Admiral im Dienste der mächtigen katholischen Könige Ferdinand und Isabella, sondern zumindest auf dem Papier auch Vizekönig und Gouverneur aller von ihm betretenen Überseegebiete, war bereits am Verblassen. Die Tatsache, dass er durch die Entdeckun ...