Lange war in Deutschland vom Ende der grosÂsen VolksÂparteien die Rede gewesen. Über Â40 Prozent hatte die ÂCDU/CSU zum letzten Mal bei der Bundestagswahl 1994 errungen, und der SPD war dies gar seit 1980 nur einmal gelungen, nämlich 1998, als Gerhard Schröder Bundeskanzler wurde. Jetzt hat die CDU/CSU unter Angela Merkel 41,5 Prozent der Stimmen bekommen, und trotz eines leichten Anstiegs auf 25,7 Prozent muss sich die SPD mit dem zweitschlechtesten Ergebnis seit Gründung der Bundesrepublik begnügen.
Zudem ist eine historische Säule der deutschen Parteienlandschaft, die FDP, mit 4,8 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Eine ganz neue Kraft, die eurokriti ...