Frauen schneiden im Schach schlechter ab als Männer. Als Hobbyspielerin kann ich das nicht automatisch bestätigen — ich habe gegen Männer sowohl gewonnen als auch verloren —, aber es ist eine Tatsache. Es gibt gemischte und geschlechtlich getrennte Schachturniere. Die gemischten liefern ähnliche Ergebnisse wie im Tennis: Die Ranglisten legen nahe, dass die beste Schachspielerin wahrscheinlich unter den Top 200 oder 300 der Männer rangieren würde. Beim Schach geht’s nicht um physische Vorteile wie Kraft und Körperbau, es werden Figürchen hin und her geschoben; es ist ein geistiges Kräftemessen. Sind wir Frauen also dümmer, oder was ist da los?
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