George W. Bush hat keine gute Presse in Europa. Für Aufregung sorgen Pläne der amerikanischen Militärs für eine neue Nukleardoktrin, die Schutzzölle auf Stahlimporte, die als zynisch betrachtete Politik des Zusehens im israelisch-palästinensischen Konflikt und vor allem die kriegerischen Töne gegenüber Saddam Hussein.
«Die Bush-Administration schockt erneut Feinde und Freunde», schreibt die Basler Zeitung im Zusammenhang mit der befürchteten Senkung der Hemmschwelle für den Einsatz von Kernwaffen. «Mr. Bush und seine Berater sollten sich schämen», kommentiert der ansonsten dem amerikanischen Präsidenten wohlgesinnte Economist die «schimpfliche», «schädliche» und «dumme� ...