Brüssel
Meine Bekannten und selbst einige meiner engsten Freunde sind immer wieder überrascht, wenn sie feststellen, dass ich mich über den Wahlerfolg populistischer Parteien in Italien, den Niederlanden, Schweden oder Finnland richtig freue. Noch überraschter sind sie und teils schockiert, wenn ich erkläre, dass ich mich angesichts der politischen Verhältnisse in Europa gern als Populisten bezeichne. Aus ihrer Sicht kann es keine Gemeinsamkeit geben zwischen einem emeritierten Soziologieprofessor wie mir und den «primitiven» Anhängern populistischer Parteien.
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