Warum unser Gehirn die Leere liebt
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Die Weltwoche

Warum unser Gehirn die Leere liebt
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Forschung

Warum unser Gehirn die Leere liebt

Beim Meditieren, beim Musizieren, beim Sex oder während eines epileptischen Anfalls: Im Kopf stellt sich jeweils ein typischer Leere-Modus ein, der als glückselig empfunden werden kann. Ein deutscher Neurowissenschaftler ist dem «Twilight»-Status im Hirn auf den Grund gegangen.
Rasch ein Foto schiessen. Die neuesten Tweets checken. Alle paar Momente einen Kontrollblick auf das Handy. Das Leben gleicht einem Stakkato. Eine Zeitung in die Hand nehmen. Hastig die Seiten durchblättern. Schnell einen Anruf erledigen. Keinen Moment ruhen. Kaum etwas ist heutzutage so out wie Nichts­tun. Nur zum Fenster hinausschauen geht nicht. Man könnte etwas verpassen. Oder als faul angesehen werden. Wenn es nicht vorwärtsgeht, wird man nervös. Vor der Kasse warten? Eine Zumutung! Ein Automobilist bummelt? Sofort hupen! «Mir ist langweilig», empören sich schon kleine Kinder – in Erwartung, dass der als unhaltbar empfundene Zustand schleunigst behoben wird. Vor mir ist eine ...
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