Die Raiffeisen-Saga der letzten Jahre beinhaltet alle Zutaten für eine griechische Tragödie: Aufstieg und Fall, Sieg und Niederlage, Verehrung und Verrat sowie wohl ebenfalls die eine oder andere pikante Frauengeschichte.
Die Hauptperson in diesem Drama ist der ehemalige Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz. Als er im September 2015 mit 59 Jahren frühzeitig von der Spitze der Bank zurücktrat, war er im Zenit seiner Laufbahn. Vorgezeichnet schien eine Zukunft,in der er als eine Art Elder Statesman, Verwaltungsräte präsidiert und sich in Stiftungen engagiert. Sein Name wurde sogar für das Präsidium der Bankiervereinigung herumgereicht. Ein letztes Mal lagen ih ...