Nichtig und flüchtig, sprach Kohelet, nichtig und flüchtig, alles ist nichtig. Welchen Gewinn hat der Mensch von seiner ganzen Mühe und Arbeit unter der Sonne? (Kohelet 1,2–3). Die Themen des Kohelet (auch «Prediger» genannt) muten modern an, und doch kann seine Redeweise verwirren. Dass alles nichtig und flüchtig sei, wird am Ende des Buches wiederholt. Am Anfang schafft die Aussage keine Klarheit. Ist der einzelne Mensch nichtig und flüchtig, oder ist es gleich die ganze Welt? Als Teilhaber der modernen Zivilisation werden wir hellhörig bei der Frage nach dem Gewinn unserer Bemühungen. Und wer wüsste keine Antworten? Die Erträg ...