Die Schweiz hat keine Banken, sie ist eine Bank», lautet ein im Ausland mit bewunderndem Unterton gern kolportiertes Bonmot. Im Inland dagegen steht das Bankgewerbe oftmals nicht eben hoch im Kurs, und die derzeitige kollektive Stimmungslage im Land nährt einen schlimmen Verdacht: Manch einer will die Geldinstitute so lange an die Regulierungskette legen, bis sie an Bewegungsmangel sterben. Konkurrenten im Ausland würden Krokodilstränen vergiessen, sich insgeheim aber die Hände reiben – ein starker Finanzplatz, der sich selber eliminiert, ist gut für das eigene Geschäft.
Grosszügig vergessen geht dabei die entscheidende Frage: Was hat die heimischen Banken eigentlich stark ...