Wenn ein alter Mann eine CD «Time Line» nennt, meint er damit den Verlauf seines Lebens, seine Lebenslinie, also auch so etwas wie eine fragmentarische Autobiografie. Damit ist noch nicht gesagt, wie diese Linie verläuft. Nicht notwendig gerade und auf ein Ziel hin, oft genug krümmt sich der Mensch in seine Anfänge zurück, wird im Lauf der Zeit das Entfernteste gegenwärtig und das Nächste fremd. Die Vorstellung, das Leben verlaufe als Fortschritt, ist ein frommer Glaube, der nur deshalb so verbreitet ist, weil zumindest wir Abendländer die gegenteilige Konzeption nur schwer aushalten. Ich meine die, von der Gottfried Keller in einem wenig bekannten Gedicht ausgeht: «Die Zeit geht n ...