Mehr als ein Jahrzehnt lang hat Martin Ebner die Schweizer Finanzwelt geprägt. Als Grossinvestor und selbst ernannte Galionsfigur der kleinen Sparer trug er viel zur Verbreitung des Aktienbesitzes in unserem Land bei. Seine Forderungen nach transparenten Firmenstrukturen, kleineren, professionellen Verwaltungsräten, effizienteren Kontrollmechanismen in den Unternehmen (Corporate Governance) und Mehrwert für den Aktionär (Shareholder-Value) sind heute Allgemeingut. Dennoch hat der Schwyzer Bankier finanziellen Schiffbruch erlitten. Was ist bloss falsch gelaufen?
Seine markigen Sätze, die er in seinen erfolgreichsten Zeiten bis Ende der neunziger Jahre vor einem euphorisierten Publikum vo ...