Rund 350000 Menschen aus dem früheren Jugoslawien leben in der Schweiz, die grosse Mehrheit ist perfekt integriert, ein kleiner Teil fällt aber äusserst negativ auf. So negativ, dass viele Schweizer am vergangenen Sonntag die zwei Einbürgerungsvorlagen in Bausch und Bogen ablehnten und es ihnen vollkommen gleichgültig war, dass sie damit zum Teil die Falschen trafen. Das Unbehagen über die Einwanderung in die Schweiz ist inzwischen mehrheitsfähig. Nun kann man das verurteilen oder schade finden; man darf darüber lamentieren, wie wenig weltoffen dieses Land angeblich sein soll, und sich im Ausland für die eigene Heimat schämen. Und man kann sich endlos darüber aufregen, dass die ei ...