Es gibt jene, die vom «ewig Weiblichen» raunen, und jene, die behaupten, «die» Frau gebe es nicht. Am besten und auch am schönsten ist es, sich der Frage empirisch zu nähern. Zum Beispiel mit dem opulenten Band «Weibs-Bilder. Frauenträume und Lebensentwürfe», herausgegeben von Frank Beat Keller. Zwölf Rollen präsentiert das Buch, von «Tochter» und «Träumerin» über «Mächtige» und «Mutter» bis «Sachkundige» und «Hüterin des Feuers». Jede Option ist mit Texten und Bildern quer durch Geschichte und Kulturen illustriert, die «Verführerin» etwa mit Lolita, Mata Hari, Carmen, Scheherazade oder Marilyn Monroe. Der lustvoll aufgemachte Band und die dazugehörige Ausstel ...