Canterbury
Die dramatischen Ereignisse in der Ukraine rufen uns in Erinnerung, dass Geschichte nicht rückgängig gemacht werden kann und wir früher oder später der Wahrheit ins Auge sehen müssen. Als 2014 mein Buch «First World War. Still No End in Sight» erschien, wurde meine These, das Erbe dieses blutigen Konflikts könne unser Leben noch immer beeinflussen, von vielen Rezensenten verlacht. Mehrere Kommentatoren meinten, dass mit dem Ende des Kalten Krieges auch das Ende der Geschichte gekommen sei. Nachrufe auf eine untergegangene, konfliktbeladene Vergangenheit sollten diese Endgültigkeit zum Ausdruck bringen.
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