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Wasserdicht seit Millionen von Jahren
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Wasserdicht seit Millionen von Jahren

AKW-Gegner behaupten, die Entsorgung radiokativer Abfälle sei ein ungelöstes Problem. Ein Besuch im jurassischen Felslabor Mont Terri zeigt das Gegenteil: Die aufwendigen Experimente im Opalinuston geben Aufschluss, wie ein sicheres Endlager aussehen könnte.
Mit einem Kleinbus geht es bei Saint-Ur­sanne in den Berg. Nach 200 Metern passieren wir die Druckschleuse. Schwere Metalltore öffnen sich. Nun sind wir im Sicherheitsstollen zur Autobahn, der parallel zum Tunnel der A 16 verläuft. Von der Kalkdecke tropft Wasser. ­Einige Dutzend Meter weiter ist es plötzlich staubtrocken. «Jetzt sind wir in der Schicht aus Opalinuston», sagt Paul Bossart. Er ist ­Direktor des Mont-Terri-Projekts und begleitet den Journalisten auf dem Rundgang durch das Felslabor. Der Bus stoppt in einer Nische. Hier beginnt das Tunnelsystem, in dem die ­Lagerung radioaktiven Abfalls erprobt wird. Insgesamt 600 Meter Stollen wurden hier ausgehoben, seit das Mont-T ...
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