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Waterloo und Auferstehung
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Waterloo und Auferstehung

Ein übler Verrat, wechselnde Allianzen, Schweizer gegen Schweizer: Um 1500 geht es drunter und drüber in Norditalien. Bei Marignano kassieren die Eidgenossen eine ­brutale Niederlage – und gewinnen trotzdem das heutige Tessin.
Die Fallhöhe war enorm. Seit 200 Jahren galten die eidgenössischen Krieger als unbezwingbar, seit sie in einem ersten Gemetzel bei Morgarten (1315) Herzog Leopold I. und sein habsburgisches Gefolge in die Flucht ­geschlagen hatten. Anfang des 16. Jahrhunderts kämpfen die Eidgenossen schon lange nicht mehr als Underdogs gegen ihre Unterdrücker. Im Gegenteil: Sie mischen selber mit im Konzert der Grossmächte. An ihrer militärischen Schlagkraft kommt keiner vorbei. Nicht einmal ­Könige und Kaiser. Die Schweizer zertrümmerten das Burgunderreich von Karl dem Kühnen und wiesen den deutschen König Maximilian in die Schranken, indem sie den Grenzkrieg am Rhein für sich entschieden (S ...
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