Verlagsunternehmen waren in ihrer Geschichte fast immer Familienunternehmen. Die Ringiers, die Coninx, die Wanners. Seit dem 19. Jahrhundert kontrollieren Familien das Schweizer Mediengeschäft.
Dann kam eine Phase, da wollten die Verleger keine Familienunternehmer mehr sein.
Im Jahr 2000 machten die drei Familienzweige von Tamedia, der heutigen TX Group, einen Börsengang. Sie verkauften 20 Prozent ihrer Firma und kündeten an, schon bald weitere Aktien auf den Markt zu werfen. Es wurde nichts daraus, weil nach 2001 die Börsenkurse in den Keller rauschten. Inzwischen ist unter VR-Präsident Pietro Supino die Familienherrschaft unbestritten.
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