Wie mich Abu Assem an der ägyptisch-palästinensischen Grenze in Rafah in die Geheimnisse des Schwarzhandels einführen will, tauchen zwei palästinensische Polizisten auf. «Abbruch der Recherche», denke ich enttäuscht, jetzt werden sie meinen Begleiter verhaften und wohl auch mich recht unfreundlich nach dem Grund meiner Schnüffelei fragen. «Was hat der Ausländer hier zu suchen?», will einer der Uniformierten denn auch wissen. «Er sieht sich die Zerstörungen an, welche die Israelis angerichtet haben», erwidert Abu Assem.
Eine plausible und schlagfertige Notlüge: Bis zum vergangenen September kontrollierten israelische Truppen die Grenze zwischen Ägypten und dem Gazastreifen. G ...