Der Journalist – sein Name tut nichts zur Sache – nimmt sich seit je allzu wichtig. Jetzt aber bläht er sich auf seiner Facebook-ÂSeite zum höchsten Pathos auf. «Am 28. FeÂ-bÂruar geht es auch um meine Zukunft als JourÂnalist», trompetet er da. Er übe seinen Beruf aus, um dem Diskurs in der rechtsstaatlichen Demokratie zu dienen: «Baut die Schweizer Stimmbevölkerung das Land mit der Durchsetzungsinitiative definitiv und mit Nachdruck zum Unrechtsstaat um, endet damit auch meine bisherige Rolle für diese GeÂsellschaft.» Dann, raunt er auf Nachfrage, schlüpfe er in eine aktivistische Rolle, «die sich nicht mehr objektivierter Berichterstattung verpflichtet». Dieser Aufru ...