Die Geschichten um den Wein und seine Produzenten machen nicht besser, was uns in der Nase und auf der Zunge erwartet. Aber sie können die Bereitschaft steigern, uns einem neuen Eindruck zu öffnen. «Donna Olimpia» als Name eines Weinguts, zumal in der neuen Hype-Zone von Bolgheri, klingt zunächst einmal wie die Erfindung vom Reissbrett eines Marketingspezialisten. Dabei griff Guido Folonari, Erbe des toskanischen Ruffino-Besitzes, nur auf eine alte Geschichte zurück, als er 2001 die sechzig Hektaren (vierzig davon mit Reben bestockt) des meernahen Weinguts in Castagneto Carducci kaufte.
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