Egal, ob SBB-Chef Andreas Meyer, im Amt seit gut einem Jahr, in Bellinzona scheitert oder ob er die arroganten Tessiner Streikführer, Hetzer, Gewerkschafter, Prälaten, Lokalpolitiker, Heimatschützer, Schwärmer und Subventionsverzehrer in die Schranken weisen kann – er hat sich ein kleines Denkmal verdient. Allerdings müsste im Fall des Misserfolgs etwas anderes draufstehen als im zweiten.
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) sind eines der Gebilde, die sich darauf spezialisiert haben, die Träume einer ganzen Nation einzufangen: Die SBB geben – unter vielem anderen – vor, ökologisch zu sein, die Bürger von ihrem schlechten Autogewissen zu befreien, ungefähr nach Fahrplan Mens ...