Bis Anfang dieser Woche war der Name Tobias Weidmann nur Politik-Insidern bekannt. Seine Rede im Zürcher Kantonsrat nach dem Terroranschlag eines muslimischen Jugendlichen auf einen jüdischen Menschen hat ihn auf einen Schlag ins Rampenlicht gerückt. Seine Aussage, dass «Antisemitismus 2024 nicht von rechts, sondern entweder von Seiten der antikapitalistischen Linken – die ihren Antisemitismus heuchlerisch als ‹Israelkritik› kaschiert – oder aus oftmals muslimisch geprägten Migrantenmilieus» komme, war für die Linken zu viel. Aus Protest verliessen SP und Grüne den Saal. Auch die nationalen Medien berichteten darüber.
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