Weinen im stillen Kämmerlein
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Die Weltwoche

Weinen im stillen Kämmerlein
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Familiengeschichte

Weinen im stillen Kämmerlein

Heinrich Mosers schöpferischer Geist setzte sich vor allem bei seinen Töchtern fort – eine wurde Kommunistin, die andere eine Verfechterin des Okkulten.
In seinen unternehmerischen Führungsgrundsätzen war Heinrich Moser seiner Zeit weit voraus. Er verlangte viel von seinen Mitarbeitern, aber nie mehr, als er selbst zu leisten imstande war. Moser zahlte die besten Löhne für einen überdurchschnittlichen Einsatz. Er hatte grosse Freude, wenn seine Angestellten, unabhängig von ihrer hierarchischen Stellung, Wohlstand äufnen konnten. «Diese Leute sind die Schöpfer meines Wohlstandes, man muss sie warmhalten», lautete seine Devise. Im gleichen Masse, wie er seine Mitarbeiter forderte, kümmerte er sich um sie. Waren sie krank, sorgte er für deren Pflege, nahm beschwerliche Reisen auf sich, um sie zu besuchen und aufzumuntern. Hinterblie ...
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