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Fürsorge-Missbrauch

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Für Monika Stocker ist nicht die Verschleuderung von Fürsorgegeldern ein Skandal – sondern dass solche Dinge publik werden. Deshalb fliegen die Betrügereien auch nur zufällig auf, wie neue Beispiele zeigen.
Wie viele Zeitungsberichte ergeben eine Kampagne? Fünf, sieben, zehn? Ginge es nach Monika Stocker (Grüne Partei), reichen bereits zwei. «Eine Kampagne kann man kaum je auf der Sachebene kontern», liess sich die Zürcher Sozialvorsteherin im Tages-Anzeiger (TA) vom letzten Samstag zitieren. Damit erübrige es sich, inhaltlich auf die zwei Weltwoche-Berichte einzugehen, die gravierende Missstände im Fürsorgewesen aufzeigen. Diese Begründung ist neu. Ursprünglich verweigerte Stocker eine Stellungnahme mit der Behauptung, der Autor habe «eine klare These». Dann sagte sie ein vereinbartes Interview ab, weil sie «keine Lust mehr» habe. Zwei Wochen nach Erscheinen des ersten Artikels w ...
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