Bevor wir zum Problem der eigenen Ideen kommen, müssen wir eine Information vorschalten, die uns zum besseren Verständnis des Sommers dient. Zeitungen und Zeitschriften verkaufen nie so viele Exemplare am Kiosk wie im Sommer. Im Winter liegen die Auflagen tiefer. Die Branche erklärt sich dies durch die erhöhte Outdoor-Mobilität des Publikums. Für Badi und Picknick kauft man sich ein Blatt. Beim Schneeschaufeln braucht man das nicht.
Ausgerechnet dann, wenn die Leser lesen wollen, gibt es also nichts zu lesen. Früher hat man versucht, diese Öde mit einem sogenannten Sommertheater zu überbrücken. Das Sommertheater ist dadurch definiert, dass die Medien kollektiv eine Non Story zu ei ...