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Das neue Buch des Zürcher Wirtschaftshistorikers Tobias Straumann wird in der Fachwelt bereits als möglicher Klassiker gehandelt. Es erklärt die deutsche Finanzkrise von 1931, liest sich wie ein historischer Roman und bereichert die Debatten der Gegenwart.
Dass Tobias Straumann eine unbekannte Geschichte erzählt, lässt sich nicht behaupten. Sein neues Buch behandelt die Finanzkrise von 1931, die Deutschland in der Rezession traf und in die Depression führte. Der Klappentext verrät es: «Der finanzielle Zusammenbruch Deutschlands im Sommer 1931 war eine der grössten wirtschaftlichen Katastrophen der Neuzeit.» Eineinhalb Jahre später übernahm Adolf Hitler die Macht im Land und verwandelte die Weimarer Republik in einen diktatorischen Führerstaat. Man kann sich ausmalen, wie viel Literatur es darüber gibt. Nun also präsentiert mit Straumann ein Wirtschaftshistoriker aus der Schweiz sein ...
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