Wörtlich übersetzt aus der «Encyclopaedia Britannica» bedeutet «groupthink»: «Eine Art des Denkens, in dem einzelne Mitglieder kleiner, kohäsiver Gruppen dazu neigen, jenen Standpunkt zu akzeptieren, der dem perzipierten Gruppenkonsens entspricht. Und zwar unabhängig davon, ob die Betreffenden ihn als sinnvoll, korrekt oder weiterführend erachten. ‹groupthink› reduziert bei den davon betroffenen Gruppen nachweislich die Problemlösungseffizienz.» «Groupthink» hat also weniger mit Borniertheit zu tun als mit Konformismus und Opportunismus. Altmodisch ausgedrückt: mit einem Mangel an geistiger Unabhängigkeit und Zivilcourage.
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