Was mit der Antibabypille begann, wird nun mit neuen Reproduktionstechnologien fortgeführt und radikalisiert: die Trennung von Sex und Fortpflanzung. Bald wird mit Eizellen möglich sein, was heute schon mit Spermien gang und gäbe ist – man friert sie ein und taut sie wieder auf, wenn man sie braucht. Das ermöglicht der Frau, auch nach vierzig noch problemlos schwanger zu werden. Der Wissenschaftsjournalist Matthias Meili zeichnet die wissenschaftlichen Perspektiven nach, Beatrice Schlag fragt sich, ob sechzigjährige Mütter wirklich ideal wären, und der «Vater der Pille», der weltberühmte austroamerikanische Professor Carl Djerassi, wagt im Gespräch mit David Signer einen Blick i ...