Vor einer Woche noch sah es ganz danach aus, als wäre die Krise im Zürcher Sozialamt ausgestanden. Ein Bericht der GPK «entlastete» namentlich Sozialvorsteherin Monika Stocker (Grüne). Die im letzten Jahr gegenüber Journalisten ausgesprochen zugeknöpfte Politikerin sonnte sich nun wohlgelaunt im Blitzlicht, schlug versöhnliche Töne an («Die Skandalisierung hatte auch etwas Positives», Tages-Anzeiger) und kokettierte bereits mit dem Thema Wiederwahl (im Jahr 2010). Die Entwarnung war etwas vorschnell. Im Weltwoche-Interview erklären zwei von Monika Stockers Topmitarbeiterinnen detailliert, wie im Sozialamt auf Befehl von oben Missbrauchshinweise systematisch unter den Tisch gewisc ...