Als sich Finnland Anfang der 1990er Jahre zwischen dem Gripen, der französischen Mirage und der amerikanischen F-18 zu entscheiden hatte, tauchten in finnischen Medien diverse Berichte über angebliche Mängel beim schwedischen Kampfflieger auf: Er sei von der Qualität eines Ikea-Regals, könne nicht in der Luft betankt werden, die Bewaffnung sei zu schwach und nicht mit den Systemen der Nato kompatibel. Die gleichen falschen Behauptungen zirkulierten später bei den Verhandlungen mit Polen und Tschechien. Da erfuhr man sogar, dass der Haupteigentümer der Firma Saab, die Familie Wallenberg, im Krieg mit den Nazis kollaboriert haben soll.
In Schweden selber wird jeweils vor allem über ang ...