Die Debatte über die Managergehälter reisst nicht ab. Die Namen der üblichen Verdächtigen sind längst bekannt: Ospel, Grübel, Brabeck, Kielholz oder Vasella. Seit vergangener Woche gehört auch Thomas Limberger dazu. Der CEO des Schweizer Technologiekonzerns Oerlikon hätte ein Jahreseinkommen von mehr als zwanzig Millionen Franken erhalten sollen. Eine unerwartete Empörungswelle setzte ein. Der Top-Manager krebste zurück.
Im Prinzip geht es immer um das Gleiche: In den Chefetagen werden Saläre gezahlt, die für den Normalsterblichen längst unvorstellbar geworden sind. Es verwundert nicht, dass diese Millionen für abendfüllende Gespräche und zahllose mediale Pamphlete sorgen. Ir ...