Nein, die Geschichte wird sich nicht wiederholen. Auch wenn die Protagonisten zum Teil die gleichen sind wie bei der Affäre um die nachrichtenlosen Gelder aus der Nazizeit: Anfang Woche hat, fünf Monate nach Ed Fagan, der amerikanische Anwalt Michael Hausfeld in New York eine Sammelklage zugunsten von Apartheidopfern eingereicht.
Im Visier stehen einundzwanzig Firmen aus sechs Ländern, darunter auch die Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse. Ihnen wird vorgeworfen, dem rassistischen Apartheidregime «Vorschub und Beistand» zu Menschenrechtsverletzungen geleistet zu haben. Die Kläger (eine bunte Koalition von Kirchen und regierungsunabhängigen Organisationen) vertreten fünfundac ...