Nicolas Sarkozy will auch eine neue Welt. Der von einigen Medien wegen seines konjunktur- und wirtschaftspolitischen Hyperaktivismus hochstilisierte französische Präsident will die europäische Wirtschaft nicht nur mit milliardenschweren Konjunkturprogrammen beglücken, nein, er will auch einen neuen Kapitalismus schaffen. Nach seiner Vorstellung soll der Staat vermehrt unternehmerische Aufgaben übernehmen und sich über einen Staatsfonds an nationalen Unternehmungen beteiligen. So könne der amoralische Finanzkapitalismus, der die Wirtschaft und die Unternehmen auf direktem Weg in die Krise geführt habe, zurückgedrängt werden.
Man muss wahrscheinlich an einer französischen Eliteuniv ...