Aus heiterem Himmel legte am Dienstagmittag Kurt Grüter sein Amt nieder. Weniger als zwei Wochen zuvor, am 8. März, war er von Post-Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller als Chefaufklärer im Skandal um den Subventionsbetrug bei der Postauto AG eingesetzt worden. «Ich will absolute Klarheit und Transparenz», sagte der frühere CVP-Ständerat Schwaller damals. Es dürfe nicht der «geringste Verdacht» aufkommen, das Unternehmen vertusche etwas. Also beaufsichtige er die Untersuchung nicht selbst, sondern setze dafür drei externe Experten ein. Die Leitung wurde Kurt Grüter übertragen. Weiter gehörten der ...