Der «Bund verspekuliert 23 Millionen in China». Mit dieser Schlagzeile schreckten unlängst einige Zeitungen die Öffentlichkeit auf. Die bundeseigene Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft Swiss Investment Fund for Emerging Markets (Sifem) hat als Risikokapitalgeber entweder aufs falsche Pferd gesetzt oder den richtigen Ausstieg aus einem Projekt verpasst. Man fragt sich unweigerlich: Was hat der Bund in China, das selbst als globaler Investor im Hightech-Bereich operiert, zu suchen? Der Fall birgt ein bürokratie- und entwicklungspolitisches Lehrstück darüber, wie sich staatliche Institutionen am Leben halten.
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