Nun bietet sogar die Bild-Zeitung – mit drei Millionen Auflage und zehn Millionen Lesern Europas grösstes Volksblatt – Überlebenshilfe für Steuersünder. «Was tun», fragt das Blatt, «wenn die Steuerfahnder klingeln?» Eine berechtigte Frage, angesichts des heiligen Zorns, mit dem die Fahnder neuerdings den deutschen Steuersumpf umpflügen. Sie kommen «werktags», heisst es dort, «meistens früh am Morgen». Wenn sie vor der Türe stehen, dürfen sie fast alles, was Gott verboten hat. Mit richterlicher Anordnung, die bei Verdacht «recht schnell» erteilt wird, dürfen die Fahnder auf der Suche nach Beweisen «alles auf den Kopf stellen und auch einkassieren». Und: «Wer verdäch ...