Am 24. April 2009, kurz vor 17 Uhr, erschienen überraschend zwei Zürcher Kantonspolizisten im Büro von Peter Zehnder (Name geändert) und forderten diesen auf, sie sofort aufs Revier zu begleiten. Der 42-jährige Informatiker befand sich gerade in einem Bewerbungsgespräch mit einem Stellensuchenden. Die Fahnder drängten zur Eile. Zehnder kam nicht einmal mehr dazu, sich von seinem verdatterten Gast zu verabschieden. Als er diesem die Hand zum Gruss reichen wollte, schnappten die Handschellen zu.
Danach ging es mit Sirene und Blaulicht auf den Posten, wo Zehnder erkennungsdienstlich erfasst wurde: Fingerabdrücke, Fotos, DNA-Abstrich, Blutprobe, Fingernägel schneiden. Es folgte eine mi ...