Die Welt hält am 5.August um 22.50 Uhr Londoner Zeit neun Komma plus Sekunden lang den Atem an. Milliarden Augen heften sich an die fliegenden Füsse Usain Bolts und seiner Gegner – der Olympia-Höhepunkt von 2012.
Noch bleibt ein wenig Zeit zum Nachdenken über die Faszination der Spiele. Über ihre Helden und Opfer. Über den «weissen Bolt» Armin Hary, der so schnell war, dass er bei der Siegerehrung schon eine neue Schuhmarke trug. Über den Marathonfluch und den letzten Sieger Samuel Wanjiru, der sich vom Balkon in den Tod stürzte. Den Zehnkämpfer Rafer Johnson, der den Mörder Robert Kennedys überwältigte. Den goldenen Reiter, der Stauffenbergs Attentat auf Hitler scheite ...