Wenn du Frieden willst
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Die Weltwoche

Wenn du Frieden willst
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Ausland

Wenn du Frieden willst

Chaos und Zerfall allüberall. Signalisiert der Tumult auf der Welt das Ende der internationalen Ordnung, wie sie nach dem Ende des Kalten Kriegs vom Westen errichtet wurde?
Die Indizien mehren sich: Chinas Provokationen im Fernen ­Osten, der Krieg in Syrien mit der Ausweitung auf den Irak und das russische Powerplay gegenüber der Ukraine, kombiniert mit der allgemeinen wirtschaftlichen Verunsicherung. Wer oder was sorgt noch für Stabilität? In einer bemerkenswerten Rede hat vor ­kurzem der ehemalige ­amerikanische Notenbankchef Paul Volcker in Wa­shington auf die Turbulenzen verwiesen, die seit dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems 1971 das Währungsgefüge erschüttern. Internationale Finanzkrisen seien zu häufig und noch destruktiver als vorher. Sie schwächten wirtschaftliche Stabilität und Wachstum. Das Sich-Durchwursteln stosse an Grenzen. ...
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