Colin Powells Autobiografie «A Soldier’s Way» ist die Geschichte eines schwarzen Jungen ohne sichtliche Begabung, der bis ins höchste Amt der amerikanischen Streitkräfte aufsteigt. «Vor allem ist es eine Liebesgeschichte: Liebe für die Familie, die Freunde, die Armee und für mein Land. Es ist eine Geschichte, die nur in Amerika hätte geschehen können.» Schluchzende Geigen? Sternenbanner? Kitsch?
Man beginnt zu lesen und kann nicht aufhören. Der Reiz des Buches liegt in anschaulichen Anekdoten über Leute, die «geholfen haben, mich zu dem zu machen, was ich bin», und andern Anekdoten, die erahnen lassen, aus welchem Holz der US-Aussenminister geschnitzt ist, der in der Irak-Kri ...