Die Politik gefährdet den Forschungsplatz Schweiz – das ist seit Monaten der Tenor, wenn sich Hochschulvertreter oder Wissenschaftler zu den Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU zu Wort melden. Die zwei Schulpräsidenten Joël Mesot von der ETH Zürich und Martin Vetterli von der ETH Lausanne wandten sich vorige Woche zusammen mit Gian-Luca Bona, dem Direktor der zur ETH-Gruppe gehörenden Empa, warnend ans Publikum: Ein Nein zum Rahmenvertrag mit der EU könnte dem Forschungs- und Bildungsstandort Schweiz schaden. Ähnliche Appelle gab es schon von vielen Forschern, Innovationsmanagern und Hochschullehrern. Michael Hengartner etwa, Rektor der Univer ...