Als der lokale Humorjournalist Heinz Däpp vor geraumer Zeit an einem Zibelemärit-Tag den «Bäredräckprys» erhielt (auch solcher Schabernack vermag Klein Bern zu ergötzen), schlug er den Bogen von den siebziger Jahren zur Gegenwart, wie ihn fast jeder ältere Berner macht, wenn er über die Entwicklung der Stadt und ihrer Regierung nachdenkt. Beim alten Tschäppät habe man vor Ehrfurcht Hühnerhaut bekommen, berichtete Däpp. Beim Junior sei’s anders: «Me überchunnt nume no gwönlechi Bibeli.»
Reynold Tschäppät, der Vater und legendäre Stadtpräsident (1966 bis 1979), sei eine Figur gewesen, prägend, durchsetzungsfreudig, volksnah, beliebt, fast verehrt, «ein Stapi für alle� ...