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Die Weltwoche

Wenn Milchmädchen rechnen
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Wirtschaft

Wenn Milchmädchen rechnen

Anstatt die Kosten der Energiewende offen zu thematisieren, präsentiert die Politik fragwürdige Studien. Kritische Akteure werden mit Subventionen ruhiggestellt.
Wer dachte, die Details zur Energiewende würden einen Sturm der Ernüchterung und Entrüstung auslösen, wurde eines Besseren belehrt. Anstatt die Illusionen als Milchmädchenrechnungen zu entlarven, geht die dreiste Volksverführung weiter. Und weil die quasireligiösen Appelle nicht mehr genügen, geben Bundesrätin Doris Leuthard und ihr Bundesamt für Energie (BfE) ­baren Unsinn von sich. So werden die angeblichen 30 Mil- liarden Franken für drei neue AKW mit den 30 Milliarden an erwarteten Kosten des Ausstiegs verglichen. Der Ausstieg koste gleich viel wie der Bau neuer Kernkraftwerke, wird insinuiert. Also ist der Ausstieg gratis! Was gibt es da noch zu meckern? Leider sehr viel. E ...
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