Wenn Schulen zu sehr integrieren
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Wenn Schulen zu sehr integrieren
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Wenn Schulen zu sehr integrieren

Der Erziehungswissenschaftler Bernd Ahrbeck kritisiert, dass in Schulen behinderte und nichtbehinderte Schüler in die gleichen Klassen gesteckt werden. Er fordert, dass man sich von Illusionen der Gleichheit verabschiedet, die den Kindern am Ende nur schaden.
Herr Ahrbeck, Sie kritisieren die Integra­tion von behinderten und verhaltensauffälligen Kindern in die normale Schule. Weshalb? Das ist doch eine gute Sache: Die Behinderten werden nicht mehr weg­gesperrt, und die Klassen profitieren von der Vielfalt. Kann man heute noch sagen, Kinder, die ­eine spezielle Einrichtung besuchen, werden weggesperrt? Als würden sie ausgeschlossen aus dem Leben. Wir leben doch nicht mehr in den Zeiten riesiger Massenasyle, die es früher für psychisch Kranke und geistig Behinderte gab. In Sonderschulen und -klassen gibt es ein erhebliches Mass an Fürsorge, Interesse und Aufmerksamkeit. Deswegen sind die simplen Gleichungen, schulische Gemeinsamkeit heisse ...
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