Alle zwei Jahre veröffentlicht der World Wide Fund for Nature (WWF) den «Living Planet Index», zuletzt im September 2020. Die renommierte Zoologische Gesellschaft von London hatte die zugrundeliegenden Daten erarbeitet. Der Index basiert auf globalen Bestandstrends von Säugetieren, Vögeln, Kriechtieren, Lurchen und Fischen. Das jüngste Update fiel katastrophal aus. Vorkommen und Häufigkeit der Indexarten nahmen seit 1970 im Schnitt um 68 Prozent ab (vor zwei Jahren waren es noch 60 Prozent gewesen). Zudem gingen im vergangenen halben Jahrhundert mehr als 85 Prozent der besonders artenreichen Feuchtgebiete verloren.
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