Sie waren die einzigen Schwarzen im Dorf, Behörden- und Lehrerschrecke. Dann wurden sie mit irrwitzigem Mundart-Rap bekannt. 2014 verhalfen sie dem legendären jamaikanischen Bob-Team zu einem Comeback bei Olympia. Heute kennt in St. Gallen jeder die Hernandez-Brüder.
Es war ein kleiner Skandal in St. Gallen: Das Kulturamt hatte für ein Mundart-Rap-Projekt zweier junger Einwanderer aus der Dominikanischen Republik ein paar tausend Franken gesprochen. Man dachte wohl, etwas Gutes für die Integration zu tun. Doch dann lag die CD vor. Darauf zu sehen waren zwei bullige schwarze Jungs in Anzug und Krawatte, die in einem altehrwürdigen Raum vor einer Schweizerfahne sitzen. «Päch für d Schwiz» stand darauf geschrieben. Auf der Rückseite waren der Hintern und die Beine einer Frau abgebildet, dazu der lachende Kiko – und das Logo des kantonalen Kulturbüros.
Begegnung mit Jodelkönigin Kaelin
Natürlich gab es Beschwerden. Die Beamten Âkamen in Erkl� ...
Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.
Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.
Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.
Unzulässig sind:
Antisemitismus / Rassismus
Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
Kommentare, die kommerzieller Natur sind
Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.
Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.
Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.