Es ist ein höchst fragwürdiger Auftritt: Der ukrainische Staatspräsident Wolodymyr Selenskyj tritt vor dem Schweizer Parlament auf und wendet sich über eine Videoschaltung wie ein selbsternannter Weltherrscher an die Bundesversammlung. Doch die entscheidende Frage bleibt: Wer hat den ukrainischen Präsidenten überhaupt eingeladen? Die Antwort klingt bizarr: Er hat sich selbst eingeladen. Selenskyj stellte eine Anfrage an das Schweizer Parlament, um dort eine Rede zu halten, und zu aller Überraschung haben die Spitzen von National- und Ständerat, also die beiden Ratsbüros, diesem Gesuch der ukrainischen Botschaft sofort stattgegeben.
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