Ein alter Plot aus den Zeiten des Kalten Kriegs, als die Spione aus der Kälte kamen, ist wieder hochbrisant: die Angst vor Ex-Gefangenen, die der Feind «umgedreht» haben könnte (wie in «The Manchurian Candidate»). Mit den Irak- und Afghanistan-Kriegen sowie dem islamischen Terrorismus ist er die ideale MaÂtrix für Psycho-Dramen, soziale Verunsicherung, Ängste und Paranoia. Die Produzenten Howard Gordon und Alex Gansa, die Macher der Thriller-Serie «24», haben das Muster einer israelischen Serie aufgegriffen und auf amerikanische Verhältnisse übertragen. Das Resultat ist die beunruhigende Darstellung Âeiner zutiefst misstrauisch gewordenen US-Gesellschaft.
Acht Jahre lang in Haf ...