In einem sind sich alle Beteiligten einig: Das Sondersetting, mit dem der als «Carlos» bekanntgewordene Zögling auf die rechte Bahn gebracht werden sollte, war teuer (monatlich 29 200 Franken), aber erfolgreich. Zum ersten Mal in seinem Leben hielt sich der heute 18-jährige Bursche an die Regeln, er war in die Familie seines Boxtrainers Shemsi Beqiri integriert und machte schulische Fortschritte. Obwohl er seine Haftstrafe (9 Monate unbedingt) abgesessen hatte, wurde «Carlos» verhaftet, nachdem der Fall in den SchlagÂzeilen war. Gemäss dem Zürcher Justizdirektor Martin Graf (GP) war das Setting einerseits zu teuer («nicht kommunizierbar»), zum andern müsse «Carlos» vor den ...