Mit der Staatshilfe für die UBS werden zunehmend Staatseingriffe in deren Lohnpolitik gefordert. Argumentiert wird meist einfach: «Wer zahlt, befiehlt.» Doch das ist mehr als falsch:
Was zahlt der Staat? Bisher hat der Staat kein stimmberechtigtes Eigenkapital der UBS in Form von Aktien erworben, sondern ihr einen mit jährlich 12,5 Prozent verzinsten Kredit von 6 Milliarden Franken gegeben. Das ist ein Vielfaches von dem, was die normalen Kreditoren der UBS, Sparer und Obligationäre, erhalten. Zudem hat der Staat verglichen mit allen anderen Kapitalgebern nur sehr wenig Geld gegeben. Die UBS hat 1,9 Billionen Franken Fremdkapital, 190 Milliarden ausstehende Obligationen und 34 Milliar ...